Der heimische Massivholztisch

Tische aus heimischen Holz, Massivholztisch, Esstisch aus alter Eiche

Ein Esstisch aus alter Eiche sieht nicht nur schön aus. Die teilweise jahrhundertalten Baumstämme erzählen auch eine Geschichte. Weißt Du, woher das Holz für Deine Möbel kommt? Tische aus heimischen Holz sind nicht nur Schmuckstücke – sie stehen auch für einen nachhaltigen Umweltschutz.

Es war das Jahr 1750, als ein kleiner Eichentrieb die ersten Sonnenstrahlen erblickte. 265 Jahre lang wuchs die Eiche zu einem imposanten Baum heran. Stolze 12 Tonnen wog ihr Stamm. Ein Unwetter brachte die alte Eiche im vergangenen Jahr jedoch ins Wanken. Da sie direkt neben einer viel befahrenen Straße stand, musste sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Um die alte Eiche nicht einfach verschwinden zu lassen, entschied sich der Besitzer, den Baum zu Ein gestandener Esstischverkaufen, um aus ihm Möbelstücke, wie einen Massivholztisch, herzustellen. Aus dem Baumstamm wurde eine 11cm starke und rund fünf Meter lange Holzplatte geschnitten, die 650 Kilogramm auf die Waage bringt. Mit dem passenden Untergestell entsteht ein einmaliger Esstisch aus alter Eiche mit unfassbar großem Wert. Alleine die Tischplatte hat einen Preis von knapp 25.000 Euro.

Bedenkt man die Holzrodungen in tropischen Gebieten sind Tische aus heimischen Holz sehr zu empfehlen. Denn bei der Holznutzung in Deutschlands Wäldern steht Nachhaltigkeit weit oben auf der Agenda. Das bedeutet, dass für jeden gefällten Baum in der Regel ein neuer Baum gepflanzt wird. Und so wurde auch für den alten Eichenbaum wieder ein kleiner Sprössling gesetzt.

Deutschlands Wälder haben zusammen eine Fläche von 11,4 Millionen Hektar. Damit ist ein Drittel des Landes bewaldet. Die Waldfläche hat sich zwischen 2002 und 2012 nur wenig verändert. Einem Waldverlust von 58.000 Hektar stehen 108.000 Hektar neuer Wald gegenüber. In der Summe hat die Waldfläche um 0,4 % oder 50.000 Hektar zugenommen. In diesem Verhältnis zeigt sich die Nachhaltigkeit der deutschen Waldbewirtschaftung, die bereits seit 200 Jahren durchgeführt wird.

Die vier häufigsten Bäume in deutschen Wäldern sind die Fichte, Kiefer, Buche und die Eiche. Dabei erreicht die Eiche die höchste Lebensdauer. Über 1.000 Jahre können Eichen werden, allerdings kommen sie in der Forstwirtschaft nur auf ein maximales Alter von 300 Jahren, was immer noch deutlich über dem Alter der anderen Bäume liegt. Ein besonderes Kennzeichen des Eichenbaums ist die Härte seines Holzes, wofür er beim Bau von Möbeln, wie einen Massivholztisch, sehr geschätzt wird. Aber auch beim Brückenbau oder für Weinfässer kommt er zum Einsatz. Einmalig wird ein Esstisch aus alter Eiche durch die deutlich erkennbaren Jahresringe. Sie geben dem Massivholztisch eine gleichmäßige Maserung. Die absolute Luxusvariante für Tische aus heimischen Holz ist dagegen die Elsbeere. In den 1980er Jahren kostete ein Festmeter bis zu 14.000 Euro. Die Spitzenstellung im Preisvergleich hat die Elsbeere behalten – auch wenn der Festmeter heute „nur“ noch bis zu 700 Euro beträgt.

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