Und was brauchst du zum Wohlfühlen?

Wie wohnst du?

Zuhause ist das Gegenteil von Großstadtlärm und Menschenmassen. Zuhause ist die andere Seite von Fernweh und langen Reisen. Zuhause ist, wo du dich einrichten kannst, wie du es willst.

Aber was genau brauchst du eigentlich zum Wohlfühlen? Jörg, Josefine, Malte, Jens und Nina erzählen von ihren Lieblingsstücken in den eigenen vier Wänden.

Zwei Räder in vier Wänden

Jörg ist 34 Jahre und lebt mit seiner Familie in Aachen.

„Ich bin schon viel in der Welt rumgereist. Das Desk, bookshelves and bicycle in studywar eine Zeit, in der ich frei sein und andere Kulturen entdecken wollte. Dazu gehörte auch, dass ich nur einen Rucksack für meine Sachen hatte. Das war wie ein Experiment für mich, auf Sachen zum Wohlfühlen zu verzichten. Einen Luxusartikel hatte ich allerdings immer dabei – mein Mountainbike. Das war ein Stück Zuhause. Andere Menschen brauchen vielleicht Fotos von Familie und Freunden, um sich im Hotelzimmer einzurichten. Ich brauche nur mein Bike. Das ist bis heute so. Während meiner Zeit auf Bali und in Neuseeland war das Rad meine Erinnerung an Zuhause. Jetzt ist es andersrum. Das Mountainbike erinnert mich an die tollen Erfahrungen, die ich beim Reisen gemacht habe. Deswegen habe ich beim Einrichten unserer Wohnung den Kompromiss mit meiner Frau geschlossen, dass zwischen ihren Bildern, Spielsachen unseres Sohnes, Schreibtisch und Sofa auch mein Bike Platz findet. So haben wir uns ein Zuhause eingerichtet, in dem wir uns alle sehr wohlfühlen.“

 

Musik gehört zu meinem Leben

Josefine ist 24 Jahre und lebt in Augsburg.

Gitarre skaliert„Musik war Zuhause bei meinen Eltern allgegenwärtig. Meine Mutter kam aus der klassischen Richtung, mein Vater hatte eine Vorliebe für Rockmusik. Eigentlich hört er alles, bei dem der Gitarrensound so richtig gut rauskommt, wie zum Beispiel Jimi Hendrix, Led Zeppelin oder AC/DC. Das ist seine Musik zum Wohlfühlen. Diese Leidenschaft hat anscheinend auf mich abgefärbt. Schon in der Schulzeit habe ich mit dem Gitarrenspielen angefangen. Von meinem Ferienjob habe ich mir damals meine erste Gitarre gekauft. Als ich zum Studieren von Zuhause ausgezogen bin, hat mir mein Vater seine Lieblingsgitarre geschenkt. Die hat er gehegt und gepflegt. Ich durfte nur ganz selten mit ihr spielen, weil ich sie hätte kaputt machen können. Vermutlich steht er noch heute mit einer Träne im Auge vor seinem leeren Gitarrenhalter. Für mich war es das tollste Geschenk. Immer wenn ich auf ihr spiele, denke ich an meine Kindheit und kann mich so richtig wohlfühlen.“

 

Mein kleiner Mitbewohner

Malte ist 36 Jahre und lebt in Münster.

„Wenn ich nach einem langen Arbeitstag nach Katze skaliertHause komme, wartet schon meine kleine Katze an der Tür auf mich. Dann weiß ich, dass ich Zuhause bin und mich wohlfühlen kann. Großgeworden bin ich mit einem Hund. Meine Eltern haben noch heute einen. Man sagt ja, entweder ist man ein Hunde- oder ein Katzenfreund. Dass ich ein Katzenfreund bin, habe ich bei einem Besuch im Tierheim festgestellt. Eine Freundin ist regelmäßig mit Hunden aus dem Tierheim spazieren gegangen. Einmal habe ich sie begleitet. Auf dem Weg zu den Hundegehegen sind wir an den Katzen vorbeigegangen und ein kleines rotes Knäul hat mich völlig in den Bann gezogen. Seitdem lebt Polly bei mir Zuhause. Meine Wohnung konnte ich nach Absprache mit meinem Vermieter zum Glück katzengerecht einrichten und eine Katzenklappe in die Balkontür bauen. Auch wenn sie viel draußen ist, kommt sie immer reingelaufen, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Dann ist erstmal Kuscheln angesagt.“

 

Zeit zum Spielen

Jens ist 45 Jahre und lebt mit seinem Sohn und seiner Frau in der Nähe von Frankfurt.

Konsole„Die Zeit mit meinem Sohn Max ist mir unglaublich wichtig. Ich arbeite als Pilot einer großen Fluggesellschaft und bin häufig mehrere Tage von Zuhause weg. Auf der einen Seite war es schon immer mein Traum, eines Tages als Pilot durch die Welt zu fliegen. Aber seitdem ich einen Sohn habe, merke ich auch die Nachteile. Die Zeit zum Wohlfühlen muss ich mir sehr gut einteilen. In den letzten Jahren hat sich bei meinem Sohn und mir ein kleines Ritual eingespielt. Wenn ich am Wochenende Zuhause bin, spielen wir gemeinsam mit der Spielekonsole. Ganz hoch im Kurs stehen im Moment Autorennen. Das ist immer die schönste Zeit für uns zwei. Deshalb ist die Spielkonsole unser Lieblingsgegenstand Zuhause und hat einen Ehrenplatz bekommen.“

 

Ein Hoch auf meine Freunde

Nina ist 32 Jahre und lebt in Wiesbaden.

„An meine Studienzeit in Köln denke ich sehr Freunde skaliertgerne zurück. Was mir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, sind die vielen Freunde, die man um sich herum hatte, entweder in der Uni oder Zuhause – es war eine besondere Zeit zum Wohlfühlen. Dann machten alle nach und nach ihren Abschluss. Die meisten zogen für ihren Job in eine andere Stadt, so wie ich auch. Bei meiner Wohnungssuche in Wiesbaden war mir ein großer Wohnbereich besonders wichtig, um eine gemütliche Essecke zum Wohlfühlen einrichten zu können. Denn damals habe ich mir vorgenommen, mich auch im Berufsleben weiter regelmäßig mit meinen Freunden zu treffen. Dafür brauche ich Zuhause genügend Platz. Für mich ist es am schönsten, wenn es sich alle einrichten können und wir gemeinsam bei einem Glas Wein in meiner Wohnung essen und auf unsere Freundschaft anstoßen – einfach zum Wohlfühlen.“

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